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Einflussnahme

Fotoausstellung mt Bildern von Gleice Mere

Das Leben der Tupari-Indianer im Amazonasgebiet

Apod im Jahr 1955 und im Jahr 2005
Fünf der Bilder sind Reproduktionen von Fotos des Ethnologen Franz Caspar, der sich in den 50er Jahren zu Forschungszwecken bei den Tupari aufgehalten hat. Sie zeigen s/w-Portraits von Kindern und Jugendlichen und werden fünf s/w-Bildern gegenübergestellt, die Gleice Mere im vorletzten Jahr von den gleichen Personen gemacht hat. Die übrigen Farbbilder sind Impressionen aus dem Alltagsleben im Amazonas.

Die Missionszentrale der Franziskaner stellt die Ausstellung interessierten Organisationen mit Unterstützung des Klima-Bündnisses zur Verfügung. Die Ausstellung zeigt auf sehr beeindruckende Weise die Entwicklung der Tupari seit 50 Jahren und die damit einhergehende Spannung zwischen traditioneller Lebensweise und westlicher Zivilisation.

Eine Frau beim Anlegen der traditionellen Körperbemalung

Die Konvention 169 der internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO), will die Rechte und die Kultur indigener Völker schützen. Sie ist die erste und einzige völkerrechtliche Vereinbarung, die die Menschenrechte für Gruppen und Völker garantiert. Leider weigert sich die Bundesregierung seit über zehn Jahren, diese Konvention zu ratifizieren. Wir möchten darum mit den Bildern Politik und Gesellschaft darauf aufmerksam machen, dass immer mehr indigene Völker auf der Welt ihre kulturellen Wurzeln verlieren und vom Aussterben bedroht sind und ein Schutz der indigenen Völker daher dringend geboten ist.


Zum downloaden - Projektbeschreibung von Gleice Mere

Langfassung als pdf

Kurzfassung als pdf


Informationen bei: Michaela Arndt, Tel.: 030.48839640



Eine Auswahl von Bildern der Ausstellung ist auf den folgenden Seiten zu finden.


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