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Einflussnahme

Zur Lage der Menschenrechte in Mexiko

Hintergrundinformation aus der Projektabteilung der Missionszentrale:


"Die politische Situation in Mexiko ist seit Jahrzehnten von schweren Menschenrechts­verletzungen gekennzeichnet. Folter, extralegale Hinrichtungen, Verschwindenlassen, fehlende Rechtsgarantien, zunehmende Verarmung weiter Teile der Bevölkerung und die Marginalisierung ethnischer Minderheiten sind hier hervorzuheben.

Für Aufsehen sorgte Mexiko 2006 nicht nur wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl. Auch der indigen geprägte und arme Süden des Landes ist stark krisengeschüttelt. Im Bundesstaat Oaxaca ging die Bevölkerung 'auf die Barrikaden' und forderte die Absetzung des Gouverneurs. Dem Regierungschef wird vorgeworfen, die Menschenrechte mit Füßen zu treten.

Zwischen Mai und November 2006 errichtete eine Allianz aus Lehrergewerkschaft und sozialen Bewegungen Protestcamps im Touristenzentrum Oaxaca-Stadt. Breite Teile der Bevölkerung schlossen sich dem Bündnis an. Die Regierung antwortete mit paramilitärischen Aktionen, illegalen Verhaftungen und brutalen Polizeieinsätzen. Die erschreckende Bilanz: 23 Tote, Dutzende Verschwundene und Hunderte politische Gefangene.

Doch die überwiegend friedliche Protestbewegung gibt nicht auf:

Sie bildete die 'Versammlung der Völker Oaxacas' (Asamblea Popular de Oaxaca- APPO), in der alle Bereiche der Gesellschaft vertreten sein sollen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Verfassung zu erarbeiten. 

Die Missionszentrale nahm an einer Menschenrechtskonferenz mit mexikanischen und europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Evangelischen Akademie Bad Boll teil. Dort wurde in Form eines Briefes folgendes verabschiedet.

www.asambleapopulardeoaxaca.com http://de.wikipedia.org/wiki/Asamblea_Popular
_de_los_Pueblos_de_Oaxaca


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