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Lektüre

Sie sind die Aussätzigen der Welt von heute, die Menschen in Not, zu denen vor acht Jahrhunderten Franz von Assisi vor den Toren seiner Stadt ging, um mit ihnen sein Brot zu teilen, ihre Wunden zu verbinden, ihnen Kleidung zu geben und dies vor allem: Hoffnung mitten in ihre Verzweiflung zu tragen.

 

Dafür und in seinem Namen arbeiten Franziskanerinnen und Franziskaner an den Plätzen der Not, leben mitten unter ihnen, sind ihnen, den Leidgeprüften, ein Bruder, eine Schwester in ihrer Not.

 

Wir haben deshalb unter dem Motto 'Afrika darf nicht sterben' in dieser Post an Sie in der Mehrzahl von Notrufen der Franziskanerinnen und Franziskaner in Afrika berichtet. Dort erlebt die Welt seit Jahren eine 'schleichende Katastrophe' in Welt-Ausmaß. 

 

Darunter leiden, wie unsere Berichte aus Uganda, dem Tschad und aus der Republik Kongo zeigen, vor allem die Kinder, die Mütter und die, die an schweren Krankheiten leiden. Doch war und ist unsere Hilfe immer auch eine Hilfe zur Selbsthilfe, deshalb gehört die Förderung bei der Schul- und Berufsausbildung, bei der Schulung von Menschen in handwerklichen Tätigkeiten wie in Canindé in Brasilien zu den erstrangigen Hilfeleistungen unserer gemeinsamen Aktion für Menschen in Not.
 

Liebe Missionsfreundin, lieber Missionsfreund, Franziskanerin oder Franziskaner sein heißt, Gott zu dienen und dem Leben. Wo immer Leben in Gefahr ist, wird man uns finden. Wie dankbar sind wir, Sie dabei an unserer Seite zu wissen.

 

Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Pfingstfest in der Gewissheit, dass der Geist Christi in dieser Welt ist.

Ihr


P. Stephan Ottenbreit ofm