Bewusstseinsbildung
Wesentliche Ursachen für Armut liegen in den Industrieländern. Daher gehören konkrete Unterstützung von Projekten und Bewusstseinsbildung zusammen. Wir versuchen deshalb unseren Auftrag auch pädagogisch umzusetzen.
Zahlreiche Seminare, Studienreisen, Vorträge und Begegnungsprogramme zu Themen der Einen Welt, weltkirchlicher Theologie, interkulturellem Dialog und Friedensarbeit gehören genauso zu unserem Angebot wie die Schulbesuche, Unterstützung bei Projektwochen und Ähnlichem.
Junge Frau aus Indien schöpft wieder Hoffnung
Kindersklavenarbeit hatte ihre Träume zerplatzen lassen
Im Juni nimmt die 18jährige Sujatha Kaverappa am ILO-Treffen (International Labour Organisation der Vereinten Nationen) in Genf teil.
Die MZF unterstützt den Einsatz gegen Kinderarbeit als Hausangestellte in Indien.
Die große Tageszeitung „Times of India“ berichtet am Freitag, den 4. Juni 2010 über Frau Sujatha. Nachfolgend die deutsche Übersetzung, das englische Original kann durch Anklicken des Bildes geöffnet werden.
Bangalore: Mit 13 Jahren wurde sie Haushaltshilfe. Heute ist Sujatha Kaverappa 18 Jahre alt und arbeitet in Gowpyatha Makkala Kendra in einem Haus für gerettete Kinder, die als Hausangestellte arbeiten mussten. Das ist noch nicht alles. Sie ist bereit, die Kinderhausangestellten auf der ILO (International Labour Organisation) zu repräsentieren, die vom 7. bis 14 Juni in Genf stattfindet.
Der eine Geist und die Vielfalt der Religionen
Eine Studienreise nach Indien
Die Missionszentrale der Franziskaner bietet im Januar 2011 eine Reise nach Indien an, die unter dem Thema "Der eine Geist und die Vielfalt der Religionen" steht und dem interkulturellen, interreligiösen Dialog dienen wird.Im Zentrum dieser Reise steht die Begegnung mit Anhängern des Hinduismus und anderer in Indien vertretenen Religionen (Buddhismus, Islam, Christentum, Jainismus, Sikhismus, Parse usw.). Darüber hinaus wird sich die Aufmerksamkeit auf den kulturellen Reichtum des Landes und auf die Auswirkungen der Religionen richten. Durch den direkten Kontakt mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Indien wird diese Reise die Lebenserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereichern. Darüber hinaus werden die Teilnehmer der Reise den kulturellen Reichtum des Landes kennenlernen.
Missionszentrale auf dem ÖKT
Das weltweit tätige Hilfswerk informiert Kirchentagsbesucher
Das gesamte Spektrum ihrer Tätigkeit konnten die Vertreter der Missionszentrale der Franziskaner auf dem Ökumenischen Kirchentag in München den interessierten Besuchern präsentieren.Fragen zur Projektförderung in Lateinamerika, Afrika, Asien sowie Mittel-/Osteuropa standen ebenso im Mittelpunkt, wie das Interesse an franziskanischer Spiritualität und interreligiösem Dialog. Vor allem bei jugenlichen Messetagsbesuchern bestand großer Informationsbedarf zum weltweiten Freiwilligendienst der Franziskaner.
„Our Land … Our Life … Our Future“
Fotoausstellung “Südafrika” von 22. April bis 5. Mai 2010
Mit unserer Fotoausstellung “Our Land … Our Life … Our Future“ möchten wir Sie, im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010, zu einer „Reise“ nach Südafrika einladen. Themenschwerpunkte der Ausstellung in der Missionszentrale sind ländliche Verarmung und Landrechtsproblematik. Sie richtet sich an Jugend- und Erwachsenengruppen ebenso wie an individuelle Besucher.
100 Jahre nach der Revolution
In Mexiko sind die Menschenrechte unter Beschuss
Die Missionszentrale der Franziskaner ist Gründungsmitglied der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko. Dieses Bündnis ist ein Netzwerk von Hilfswerken und Initiativen, die in Deutschland zur Menschenrechtssituation in Mexiko arbeiten. Gemeinsames Anliegen ist es, mexikanische Menschenrechtsorganisationen in ihrem Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen und Straflosigkeit, für mehr Demokratie und Gerechtigkeit zu unterstützen. Über zwanzig Menschenrechtsverteidiger aus Mexiko und mehr als zweihundert Teilnehmer aus Deutschland ...
Reflexions- und Nachbereitungsseminar der Studienreise nach Indien
20 Teilnehmer setzen sich mit dem Thema Interreligiöser Dialog auseinander
Von 12.-14. März 2010 fand in der Missionszentrale das Reflexions- und Nachbereitungstreffen für die Teilnehmer der Studienreise nach Indien im Januar 2010 statt. Unter Leitung von P. Francis Kaviyil ofm wurde die Frage bearbeitet, ob Religionen den Dialog zwischen den Kulturen fördern oder behindern. Neben Vorträgen, Gruppenarbeit und kreativen Workshops fand am Sonntag ein Gottesdienst mit indischen Elementen statt. Außerdem gab es viel Gelegenheit die Reiseeindrücke wieder aufleben zu lassen.
Missionszentrale stärkt den Interreligiösen Dialog
Begleitung eines Schulprojekts am Amos Comenius Gymnasium in Bonn
Zur Verständigung unter den Religionen soll das Schulprojekt der 6. Klassen des Amos Comenius Gymnasium mit dem Titel „Fremde Religionen begegnen sich“, welches von 10.-12. März 2010 stattfindet, beitragen. Am Beispiel des Themas „Fasten“ werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beleuchtet und versucht, den Schülern Respekt vor jeder Religion zu vermitteln. Weil das ein typisch franziskanisches Anliegen ist, beteiligt sich auch die Missionszentrale an diesem Projekt.Neuer Freiwilligenkurs bereitet sich auf Dienst im Ausland vor
Fröhliches Treiben herrschte beim ersten Wochenendseminar des neuen Freiwilligenkurses von 26.- 28. Februar in der Missionszentrale in Bonn. Dreizehn junge Leute aus ganz Deutschland trafen sich, um sich auf ihren Auslandseinsatz vorzubereiten.
Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer wurden sowohl in den Projektvorstellungen als auch in interessanten Vorträgen und offenen Fragerunden beantwortet. Elemente der franziskanischen Spiritualität und Gottesdienst gehörten ebenso zum Programm wie eine bewegende, für den einen oder anderen auch herausfordernde Reportage über Höhen und Tiefen des Aufenthaltes in einem fernen Land.
Bis zur Ausreise im August müssen die Freiwilligen noch einen intensiven und vielfältigen Vorbereitungsprozess durchlaufen.
"Ich werde auch weiterhin die Wahrheit berichten"
Pedro Matías Arrazola, Journalist und Stipendiat der Stiftung für politisch Verfolgte zu Gast in der Missionszentrale
Pedro Matías Arrazola gehört einer der größten indigenen Gruppen in Oaxaca an, einem Bundesstaat im Süden Mexikos. Seit 1986 berichtete er (u.a. für die Zeitung „Proceso“) immer wieder über Übergriffe und Korruption staatlicher Stellen sowie das organisierte Verbrechen in seinem Bundesland. Am 18. Februar 2010 besuchte er die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn und berichtete von seiner Arbeit, der politisch und sozial schwierigen Situation in seiner Heimat und von Repressalien denen Reporter, die offen berichten, ausgesetzt sind: „Auf dem Heimweg sprang plötzlich ein Mann vor mir auf die Straße. Ich bremste scharf, da war schon eine weitere Person neben mir und hielt mir eine Pistole an die Schläfe…

