Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt spendet für hungernde Menschen in Ostafrika
P. Claudius Groß bedankt sich im Namen der Betroffenen
In der Adventszeit hatten die Schülerinnen und Schüler des Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt versucht auf „Überflüssiges zu verzichten, damit andere das Notwendige haben“. Das ist ihnen gelungen. So kam durch den Verzicht auf Süßes oder Pizza, Comics oder Computerspiele, Schokolade oder Gummibärchen, … der große Betrag von 6.600 € zusammen. Das Geld sollte „ganz bewusst dorthin gehen, wo die Not am größten ist, nach Ostafrika“. P. Samuel Heimler OFM aus Dietfurt nahm symbolisch die Spende für die Notleidenden entgegen. In seinem Dankesschreiben im Namen der Missionszentrale der Franziskaner erläutert der Präsident P. Claudius Groß OFM wofür das Geld konkret verwendet wird: „Aus Kenia, Tansania und Äthiopien haben wir eine große Zahl von Hilfsersuchen erhalten, welche die Not eindringlich schildern und einen Bedarf deutlich machen, dem die Betroffenen überhaupt nicht mit eigenen Mitteln abhelfen können“. Bei den unterstützten Projekten handle es sich „zumeist um Kinder und Jugendliche ohne familiäre Absicherung, Behinderte oder Aids-Waisen ohne Eltern“. Wir danken den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich für ihre Hilfe!
„Ihre Hilfe kommt an …“
Schwester Kevin berichtet aus Kenia
Im Dezember vergangenen Jahres beantragte Sr. Kevin aus Budalangi in Kenia eine Unterstützung für die Flutopfer, die aufgrund der Flutkatastrophe in Westkenia ihr Hab und Gut verloren hatten. Nach der Dürre war es infolge von sinnflutartigen Regenfällen und mehreren Dammbrüche zum unbeschreiblichen Überschwemmungen gekommen. Vor allem Moskitonetze, Zelte, Decken und Matten sollten für die Betroffenen bereitgestellt werden.
Inzwischen haben uns Berichte und Bilder aus den betroffenen Gebieten erreicht, die zeigen, wie den Flutopfern geholfen werden
konnte. 2.700 Mensche wurden mit
Moskitonetzen und Decken versorgt. Die Matratzen wurden unter 710 Familien aufgeteilt.
Vielen, die über den Landweg nicht mehr erreicht werden konnten, wurde die Hilfe mittels Booten überbracht. Die Zelte gaben den Familien ein vorübergehendes „Dach über dem Kopf“, während sie ihre überschwemmten Hütten reparieren konnten.
Allen Spendern ein herzliches Dankeschön für Ihre Hilfe.
Camp in Mexiko aufgelöst
Franziskaner protestieren gegen unmenschliches Vorgehen der Polizei
In Mexiko ist ein von Franziskanern betreutes Flüchtlingslager an der Grenze zu Guatemala von Einheiten der mexikanischen Bundespolizei mit Gewalt aufgelöst worden.Die Missionszentrale der Franziskaner hat sich in einem Brief an den Mexikanischen Präsidenten gewandt und um Aufklärung gebeten.
Impuls
„Träume sind unser Wasser auf dem Weg zum Ziel“
Dieser Gedanke von Schwester Vera aus Rio de Janeiro inspiriert mich. Ebenso ihre Tatkraft, mit welcher sie die Kinder aus der Dunkelheit der Favelas holt und ihnen in der Verwirklichung ihrer Träume beisteht. Ohne Wasser können wir nicht leben, ebenso wenig wie wir ohne Träume das Leben erfüllt erleben können. Um unsere Träume zu verwirklichen, brauchen wir alle Fürsorge und Hilfe unserer Mitmenschen. Wir brauchen Begegnungen, die uns neue Möglichkeiten eröffnen, und Menschen, die uns zur Seite stehen, uns bestärken und uns vertrauen. Dann können wir die Kraft und den Mut aufbringen, vielleicht längst vergessen geglaubte Träume wiederzufinden und diese zu unserem Lebensziel werden zu lassen.

