Missionszentrale der Franziskaner

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Deutscher Leiter des Kinderdorfs Little Smile in Sri Lanka widersetzt sich der Korruption

+++Pressemitteilung+++

Michael Kreitmeir bezahlt dafür mit zunächst 8 Tagen Gefängnis und einer Anklage wegen Drogenbesitzes.

Am 17. August 2010 wurde Michael Kreitmeir auf der Rückfahrt von einem Sozialprojekt an der Ostküste von Soldaten der „Special Task Force“ angehalten, das Fahrzeug wurde durchsucht. Bei der Durchsuchung wurden 1,8 Gramm Heroin gefunden, die man Michael Kreitmeir ganz offensichtlich untergeschoben hat. Herr Kreitmeir wurde sodann verhaftet und ins Gefängnis nach Monuragala verbracht.

Die Verhaftung stellt nach unserer Einschätzung eine Reaktion auf die Weigerung von Herrn Kreitmeir dar, Schmiergelder an offizielle Stellen zu zahlen. Als Leiter des Kinderdorfes „Little Smile“ in Sri Lanka hatte sich Michael Kreitmeir über Jahre hinweg geweigert, aus Spendengeldern Schmiergelder an offizielle Stellen abzuzweigen.

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Missionszentrale hilft Überschwemmungsopfern in Pakistan

Pakistan versinkt in den Fluten des Monsuns - Bitte helfen Sie jetzt!

Die außergewöhnlich schweren Monsun-Niederschläge in Pakistan haben zu massiven Überschwemmungen geführt und 20% des ganzen Landes überflutet. Die Wassermassen haben sich den Indus hinab nach Süden gewälzt und nach dem Punjab auch die südliche Provinz Sindh erreicht. 20 Millionen Menschen, 15% der gesamten Bevölkerung, sind vor dem Wasser auf der Flucht und viele von ihnen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. 

Mehr als 1.500 Todesopfer haben die Fluten bereits gefordert, es gibt unzählige überschwemmte Dörfer, zerstörte Straßen, im Wasser treibende Tierkadaver und die Seuchengefahr (vor allem Cholera und Typhus) wird immer akuter. Pakistan versinkt in den Fluten des Monsuns.  

Die betroffenen Familien haben nicht genug Nahrung und Wasser, ihre Felder wurden zerstört, das Vieh ist in den Fluten umgekommen. Die Feuchtigkeit und der Gestank der toten Tiere sind vor allem für die Kinder schwer zu ertragen. 

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Impuls

'Mit Demut und Dankbarkeit begebe ich mich auf die Reise...'

Der Ruf des Lebens führt mich zu Ihnen, und es ist für mich eine große Freude und eine besondere Ehre, heute meinen ersten Brief als neuer Präsident der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn an Sie schreiben zu dürfen. Wieder versetzt es mich in Staunen, welche neue Herausforderung Gott für mich auf meinem franziskanischen Weg, den ich seit 48 Jahren beschreite, bereit hält. So ist dies ein Neubeginn für mich, und der Geist der Welt, der die Missionszentrale leidenschaftlich umweht,  holt mich aus meiner Vertrautheit in Fulda, wo ich zuletzt als Guardian im Kloster Frauenberg meinen Aufgaben nachging. Mit Demut und Dankbarkeit begebe ich mich auf die Reise, die mich für die notleidenden Menschen und für viele Helferinnen und Helfer weltweit ein Sprachrohr sein läßt:

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"Geht hinaus in alle Welt"

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes entsendet die MZF 13 Freiwillige nach Brasilien und Bolivien

Seit Anfang des Jahres haben sich 13 junge Leute auf Ihre Ausreise vorbereitet. Mit einem feierlichen und bewegenden Gottesdienst wurde die Vorbereitung am vergangenen Samstag abgeschlossen und die Freiwilligen im Namen der Missionszentrale für ein Jahr in franziskanische Projekte in Bolivien und Brasilien gesandt. In seinen Eingangsworten stellte der scheidende Präsident der Missionszentrale, P. Stephan Ottenbreit, auch seinen Nachfolger P. Claudius Groß der Gemeinde vor. Als Zeichen der Sendung, bekamen die Freiwilligen am Ende der Messfeier von den Mitarbeitern der Missionszentrale ein kleines Tau-Zeichen überreicht.

In verschiedenen Seminaren haben sich die jungen Leute mit Landeskunde, interkulturellem Lernen, strukturellen Ursachen für Armut aber auch mit ihren persönlichen Hoffnungen und Erwartungen auseinandergesetzt und sich intensiv auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. 

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Sintflutartige Überschwemmungen im Nordosten Brasiliens

Missionszentrale unterstützt die Opfer der Unwetterkatastrophe mit einer Soforthilfe von 30.000 €

Tagelange Regenfälle haben im Nordosten Brasiliens ganze Landstriche überflutet. Die Wassermassen stiegen teils über die Dächer der Häuser. Besonders dramatisch ist die Lage im Bundesstaat Alagoas. Mehrere Dörfer an den Ufern des Flusses Mundaú verschwanden in den reißenden Strömen. Viele Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. Vor allem Lebensmittel und Trinkwasser sind knapp.

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"Wenn ich nur ein Gebet hätte, es würde 'Danke' lauten!"

Pater Stephan Ottenbreit kehrt als Vizeprovinzial nach Brasilien zurück

Diese Zeilen an Sie sind ein Abschied. Ein Abschied von Ihnen nach sieben Jahren, in denen ich der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn als Präsident und Ihnen als Briefpartner dienen durfte. Beides mit großer Freude.

Schon seit vier Jahrzehnten begleitet mich die Missionszentrale auf verschiedene Weise. Vor meinem inneren Auge ziehen diese Jahre vorüber, und ich verweile gerne für Momente in der Erinnerung: 

Bald nach meiner Priesterweihe im Jahre 1969, dem Jahr, in dem auch die Missionszentrale ihre Arbeit in Bonn begann, führte mich mein Lebensweg und der pastorale Einsatz meiner ersten zwölf Priesterjahre nach Nilopolis und São João de Meriti. Beides sind Arbeitervorstädte von Rio de Janeiro. Sie haben meine innere Welt und mein Herz stark geprägt. Täglich erschütterten mich neue Erfahrungen bitterster Armut und  Not, täglich kamen Erwartungen und Herausforderungen auf mich zu, die manchmal übermenschlich zu ertragen und zu bewältigen schienen. Beseelt von der besten Absicht, versuchte ich Kraft und Hoffnung zu schenken. Schon damals konnte ich dort, mit Hilfe der Missionszentrale, viele Maßnahmen für die notleidenden Mitmenschen in die Wege leiten und selbst mittendrin im Elend durch sie Ermutigung finden. 

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Schule unter freiem Himmel

Franziskanerinnen organisieren Schulunterricht für Flüchtlingskinder in Aquin

Franziskanerinnen organisieren Schulunterricht
Die Franziskanerinnen leiten in Aquin, einer Kleinstadt im Süden von Haiti, die einzige Schule der Stadt. Zum Glück wurde Aquin vom Erdbeben kaum getroffen und es gab keine Verletzten oder Toten. Doch in den Tagen nach dem großen Beben setzte der Strom von Flüchtlingen aus der Hauptstadt ein, womit die meisten Familien hoffnungslos überfordert sind. Es kommen nicht nur die direkten Familienangehörigen, sondern auch entfernte Verwandte und Freunde.
Kinder und Jugendliche sind in großer Zahl unter den Flüchtlingen und sie tun sich schwer, das Trauma des Erdbebens zu verarbeiten. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Wiedergewinnung einer gewissen Normalität des Lebens, wozu vor allem der Schulbesuch gehört. Deshalb hat die Schule in Aquin begonnen, möglichst alle Kinder und Jugendlichen, die aus Port-au-Prince gekommen sind, in ihre Schulklassen zu integrieren.

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