Missionszentrale der Franziskaner

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Wo sind sie?

MZF eröffnet Ausstellung von amnesty international

Unter diesem Motto haben am 8. Januar Bürgermeister Peter Wirtz und unser Projektreferent, Emanuel Graef, eine Wanderausstellung von amnesty international im Rathaus von Königswinter eröffnet. Die Ausstellung informiert über das gewaltsame Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko.

Das gezielte Verschwindenlassen von Menschen ist leider schon seit vielen Jahren gängige Praxis in autoritären Staaten. Die Missionszentrale erhebt im Rahmen ihrer Menschenrechtsarbeit schon seit vielen Jahren gegen diese grausame Vorgehensweise ihre Stimme und beteiligt sich regelmäßig an Initiativen, die dieses wichtige Thema mehr in den Fokus der breiten Öffentlichkeit rücken.

Der Begriff „Verschwindenlassen“ ist relativ neu, zuvor waren diese Taten als „Entführung“ oder „Mord“ klassifiziert worden. Einen Menschen verschwinden zu lassen ist besonders grausam, denn die psychischen Auswirkungen sind langfristig und sehr dramatisch für alle Angehörigen.

In Mexiko sind seit 2006 mindestens 32.000 Menschen spurlos verschwunden. „Täglich verschwinden in Mexiko rund ein Dutzend Personen – die meisten für immer. Ihre Angehörigen wissen nicht einmal, ob sie noch leben. Es kann jedem passieren. Jungen wie Alten, Reichen oder Armen – in Mexiko ist jeder dem Risiko ausgesetzt, eines Tages zu verschwinden.“, beschreibt Emanuel Graef die Situation bei seinem Vortrag.

Die Ausstellung im Rathaus von Königswinter ist noch bis zum 30. Januar 2018 für Besucher kostenlos geöffnet.

Freiwillige der MZF engagieren sich für Boliviens Kinder

Carolina und Nina unterstützen Weihnachtsaktion

Nina Flügge und Carolina Graef Alarcón haben im Rahmen unseres Freiwilligendienstes im August ihren einjährigen Dienst im bolivianischen Cochabamba begonnen. Jetzt in der Weihnachtszeit haben sie eine Aktion für die Kinder gestartet und möchten ihnen so einen Moment unbeschwerter Kindheit ermöglichen. Jedem der 60 Mädchen und Jungen soll ein kleiner Weihnachtswunsch erfüllt werden. „Viele träumen von Puppen oder Autos. Einige haben aber schon ihre Situation im Auge und wünschen sich Kleidung, Schuhe oder Schulmaterial“, berichtet Carolina.

Die Realität der Kinder sieht oft ganz anders aus. „Unsere Kinder hier gehören zu den Ärmsten der Armen. Die meisten leiden unter häuslicher Gewalt oder müssen arbeiten, um ihre Eltern zu unterstützen. Sie waschen Autos an den Schnellstraßen. Den Tag verbringen sie auf der Straße, wo sie in Gefahr sind, beklaut und missbraucht werden.“, erzählt Carolina.

Über die Aktion berichtete am vergangenen Wochenende auch der Bonner Generalanzeiger. Den Artikel dazu finden Sie hier.

Natürlich möchten auch wir von der Missionszentrale die Aktion der beiden unterstützen!

Spendenkonto:

Missionszentrale der Franziskaner
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
Stichwort: Hilando Sueños

 

Unser Herz schlägt für den Erhalt der Schöpfung

Die Zeit ist reif

Wieder ist es soweit. In wenigen Tagen beginnt die Adventszeit. Die Zeit, in der wir uns auf die Ankunft des menschgewordenen Gottes vorbereiten. Die kommenden Tage und Wochen bieten uns die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, hineinzuschauen in unser Inneres und uns zu besinnen auf das, was wichtig ist. Lassen wir uns nicht ablenken von schreiendem Kommerz, idealistischen Traumvorstellungen oder aufgebauten, oft erdrückenden Erwartungen. Nehmen wir uns vielmehr die Zeit, nach innen zu schauen, um das Licht Gottes, das in uns leuchtet, zu erneuern.

Ein großes Geschenk, das jeder sich selbst, der Menschheit und unserer Erde machen kann, ist, die Liebe zur Schöpfung zu leben. Die Zeit, unser Denken und Handeln so auszurichten, dass wir Natur, Umwelt und die gesamte Schöpfung wertschätzen, respektieren und schützen, ist mehr als reif. Es ist unser Überleben.

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DZI Spenden-Siegel Missionszentrale der Franziskaner ist vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen auf transparente, sparsame und ehrliche Verwendung von Spenden- geldern geprüft worden und hat das DZI-Spendensiegel erhalten.

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