Missionszentrale der Franziskaner

das Hilfswerk - für die würde der Menschen - weltweit
Text:
Suche

Wandern für Rio

Menschen in den Armutsvierteln wurden unterstützt

Wandern für eine gute Sache
Mehr als 150 Menschen machten sich vergangenen Samstag anlässlich der Olympischen Spiele und der Paralympics im Sommer diesen Jahres in Rio de Janeiro von der Missionszentrale „auf den Weg“ zu den Franziskanerinnen von Nonnenwerth.

Gute Laune, gutes Wetter und ein guter Zweck verband die Wanderer, denn die VR-Bank Bonn hatte zugesagt, für jeden gelaufenen Kilometer pro Person 1,00 € für soziale Projekte der Franziskaner in Rio de Janeiro zu spenden.

Auf der Insel Nonnenwerth angekommen, empfing die Wanderer brasilianische Musik der Band So Sucéso und eine warme Suppe, welche die Franziskanerinnen von Nonnenwerth gespendet hatten. Die Aktion „Wandern für Rio“ wurde von der Missionszentrale der Franziskaner initiiert.

Im Namen der Menschen in den Armenvierteln von Rio de Janeiro bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

El Niño bringt den Hunger zurück…

Vor 30 Jahren erlebte Äthiopien eine der schlimmsten Hungerkatastrophen in der Geschichte; ausgelöst durch Dürre und Krieg. Hunderttausende Äthiopier ließen ihr Leben. Im kollektiven Gedächtnis der Welt haben sich Bilder von ausgemergelten, leidenden Menschen für immer eingebrannt.

Seither haben Regierung und die internationale Gemeinschaft Schutzmechanismen zur Ernährungssicherheit für das Land entwickelt, die eine Wiederholung von so viel Leid und Not wie in den 80er Jahren verhindern sollen. Die Wirtschaft in Äthiopien wächst seit einigen Jahren kontinuierlich. Und doch befinden sich besonders die Subsistenzbauern in Äthiopien heute aufgrund des globalen Klimaphänomens El Niño in einer prekären Situation: seit März 2016 gibt es kaum Niederschlag. In manchen Gegenden des Landes trocknete das Saatgut noch vorm eigentlichen Aufkeimen im ausgedörrten Acker aus. In diesem Jahr mussten in Äthiopien bereits mehr als 435.000 Kinder wegen akuter Mangelernährung ärztlich behandelt werden. Bald könnten es laut UNICEF deutlich mehr sein. Die Welt wird nur langsam aufmerksam.

mehr...

Gesprächsabend mit Bischof George aus Aleppo in der MZF

Franziskaner bleiben an der Seite der Menschen in der umkämpften Stadt

Über 100 Interessierte fanden sich am vergangenen Dienstag zu einem Gesprächsabend mit dem Franziskanerpater und Bischof von Aleppo (Syrien), P. George Abou Khazen OFM, in der Missionszentrale der Franziskaner ein.

Bischof George ist seit 2013 der Leiter des Lateinischen Vikariats in Syrien mit Sitz in Aleppo. Er begann seinen Beitrag damit, dass er berichtete, dass Syrien über lange Zeit hinweg ein sehr friedvolles Land war und über viele Jahrhunderte selbst ungezählte Flüchtlinge aufgenommen hat.

mehr...

Unterstützen Sie uns mit einer Spende!


DZI Spenden-Siegel Missionszentrale der Franziskaner ist vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen auf transparente, sparsame und ehrliche Verwendung von Spenden- geldern geprüft worden und hat das DZI-Spendensiegel erhalten.