Missionszentrale der Franziskaner

das Hilfswerk - für die würde der Menschen - weltweit
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Unser Herz schlägt für den Erhalt der Schöpfung

Die Zeit ist reif

Wenn Natur und Umwelt dauerhaft dem Menschen ihre Rohstoffe geben und ihn ernähren sollen, müssen wir Möglichkeiten schaffen, dass sie sich regenerieren können. Im Machtstreben und in der Gier haben wir Menschen inzwischen dafür gesorgt, dass sie selbst es vielerorts nicht mehr schaffen. Der Klimawandel bedroht Menschenleben, Kulturgüter, Tier- und Pflanzenarten sowie ganze Ökosysteme. Die Natur hat einen Eigenwert, unabhängig von ihrem Nutzen für die Menschen. Sie bedarf eines schonenden, nachhaltigen und respektvollen Umgangs. Der Mensch lebt in, mit und von ihr.

Die Umweltkonferenz COP23 hier in Bonn ist gerade zu Ende gegangen. Wir hoffen, dass die Welt und jeder Einzelne mit großem Einsatz die Natur schützen wird. Der Erhalt der Schöpfung liegt uns von der Missionszentrale schon seit unserem Bestehen am Herzen. Franziskanerinnen und Franziskaner setzen sich an unterschiedlichen Orten weltweit leidenschaftlich für den Erhalt unserer Lebensgrundlage ein. Denn der schonende Umgang mit den Ressourcen ist in unserer einen Welt ganz konkrete Voraussetzung für die Hilfe zur Selbsthilfe.

Allen voran bedarf der Regenwald nach wie vor besonderen Schutzes. Der Erhalt der grünen Lungen unserer Erde ist in weitreichenden Gebieten gefährdet. So auch auf den Philippinen. Abholzung, Brandrodung, Monokulturen, Überfischung, Müll sind hausgemachte Naturzerstörung. Die Erderwärmung durch den Klimawandel verschärft die Lage für Mensch und Umwelt. Schwester Susan bittet uns um eine Hilfe von 8.700,- Euro, damit in den nächsten Monaten 2.000 Personen, darunter auch viele Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schulen, zu den Themen Umweltschutz, Wiederaufforstung, ökologische Rechte, Müllproblematik, Umwelt und Klimawandel sensibilisiert und geschult werden. Sie alle tragen als Multiplikatoren dann ihr Wissen in ihrem eigenen Wirkungskreis weiter.

Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Leider steht es Millionen von Menschen weltweit nicht zur Verfügung. Schwester Marcelline setzt sich gemeinsam mit ihren Mitschwestern in Mosambik für die Menschen in und um den Ort Mangonha ein. Wassermangel und verschmutztes Wasser ist ein großes Problem für die Bewohner hier. Krankheiten breiten sich aus. Besonders für die Kinder können sie lebensbedrohlich sein. Mit einem Beitrag von 9.000,- Euro für den Bau eines Brunnens möchten wir gemeinsam helfen, dass den Bewohnern, den Kindern in der nahegelegenen Schule und den Babys sowie Patientinnen in der Mutter-Kind-Station täglich sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht.

Liebe Missionsfreunde, vielleicht können Sie in diesem Jahr auch bei der Wahl Ihrer Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben die Bewahrung der Schöpfung mit im Herzen tragen. Das Licht, die Liebe und die Kraft des menschgewordenen Gottes leuchten in jedem Blatt, in jedem Tropfen, in jedem Stein, in jedem Wesen der Schöpfung. Ich freue mich, wenn Sie und ich, wenn wir gemeinsam dazu beitragen können, dass Natur und Umwelt an vielen Orten neu aufleben dürfen sowie Wertschätzung und Schutz erfahren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche und gesegnete Adventszeit.

Ihr dankbarer
Pater Matthias Maier OFM

Missionsbrief November 2017

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