Missionszentrale der Franziskaner

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Die Kraft des Gestaltens

So eine neue Erzählung erfahren wir von den Franziskanern auf Haiti. Nach dem großen Erdbeben vor acht Jahren haben sie begonnen, verlassene Kinder in einer Oase der Fürsorge inmitten von düsterer Gewalt und Zerstörung in Port-au-Prince aufzunehmen. Wie wichtig und einzigartig dieses neue Zuhause für die Kinder ist, vermögen wir kaum zu erfassen. Sie erhalten neue Lebenschancen und brauchen unsere Hilfe. Pater Fenol bittet uns um einen Beitrag von 2.900,- Euro, damit er dringend benötigte Kleidung und Schuhe für 40 Kinder besorgen kann.

Die Menschen in Venezuela können zurzeit kaum von freundlichen Möglichkeiten erzählen. Sie leben in einem politisch und wirtschaftlich völlig verwirrten Umfeld. Zu spüren bekommen das auch die Kinder im Kindergarten der Franziskanerinnen in einem Armenviertel der Hauptstadt Caracas. Grundnahrungsmittel fehlen, die Preise sind ins Astronomische gestiegen. Die Möglichkeiten, die Grundbedürfnisse der Kinder zu stillen, sind sehr schwierig geworden. Wir möchten Schwester Maria mit unserer schnellen Hilfe von 7.200,- Euro beistehen und dafür sorgen, dass die Mädchen und Jungen täglich eine nahrhafte Mahlzeit bekommen und Reparaturen in der Küche vorgenommen werden können.

Möglichkeiten, die jede und jeden berücksichtigen, schaffen wir gemeinsam, wenn wir dafür sorgen, dass Kinder und Erwachsene Zugang zu Wasser erhalten. Wasser ist ein Gut, das allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen sollte. Darüber darf es keine Diskussionen geben. Schon gar nicht, wenn es zur Bereicherung weniger benutzt und dafür anderen genommen wird. Wir von der Missionszentrale möchten einen neuen Anfang wagen und uns in diesem Jahr vermehrt dafür einsetzen, dass Wasser für Menschen zugänglich wird, die dieses kostbare Lebenselixier unter schwersten Bedingungen beschaffen müssen. So möchten wir jetzt um Ihre Mithilfe bitten, damit die Kinder an der Grundschule von Dotouma im Tschad und jene im Nachbardorf sich nicht mehr auf die erschwerliche Suche nach Wasser begeben oder gar schmutziges trinken müssen. Hier können wir mit 8.800,- Euro dafür sorgen, dass an beiden Schulen ein Brunnen gebaut werden kann.

Liebe Missionsfreunde, stellen Sie sich nur die Freude der Kinder vor, die noch nie Dagewesenes erleben und in ihren Händen sauberes Wasser auffangen und trinken. Ich empfinde es als eine persönliche Bereicherung, etwas Neues anzufangen und unseren Mitmenschen in Not das Gefühl des Angenommenseins zu vermitteln.

Zu Beginn meines Briefes an Sie habe ich von der der Kraft des Gestaltens gesprochen, die wir alle haben. Mich bereichert unser gemeinsames Tun, weil ich mein Augenmerk im Geist des hl. Franziskus auf jene Kraft richte, die meine Gedanken, meine Worte und mein Tun leiser, dezenter, freundlicher und offener werden lässt.

Für Ihr leises, menschenfreundliches Tun danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen und Ihren Lieben für das Jahr 2018 Mut und Vertrauen in Ihre eigene Fähigkeit zu gestalten.

In Verbundenheit

Ihr
P. Matthias Maier OFM

Missionsbrief Januar 2018

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