Ethische Geldanlagen
Die Franziskaner haben schon früh die Gefahr und die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Kapital, d.h. den Gütern dieser Welt, für die Menschen erkannt. So setzten sie sich für die Opfer einer zügellosen Geldwirtschaft ein, zum Beispiel mit ihrem Kampf gegen Wucherzinsen.
Außerdem kann man die Franziskaner mit Fug und Recht als Wegbereiter des Versicherungs- und Genossenschaftswesens bezeichnen.
Der vernünftige Umgang mit Geld ist den Franziskanern daher nicht fremd.
In dieser jahrhundertelangen Tradition stehend, hat die Missionszentrale der Franziskaner die Herausforderung der ethischen Geldanlage, gerade in der heutigen Zeit, aufgegriffen.
Dafür hat sie auch die Bank für Orden und Mission initiiert. Sozialverträglichkeit, Kulturverträglichkeit und Umweltverträglichkeit sind dabei die zentralen Dimensionen der Geldanlage der Bank. Der bankübliche Gewinn aus der Geldanlage geht zu Gunsten von Projekten für notleidende Menschen, ohne dass die Kunden auf attraktive Zinsen verzichten müssen. Darüber hinaus sind die Anlagen der Kunden in vollem Umfang durch den Garantiefonds der Volks- und Raiffeisenbanken gesichert.
Ferner bietet die Missionszentrale der Franziskaner mit der terrAssisi-Fondsfamilie eine weitere Möglichkeit der ethischen Geldanlage im Bereich von Investmentfonds an.
MZF informiert auf dem Stiftungstag 2010 in Bonn
„Nachhaltige Hilfe hat einen Namen – Ihren!"
Mit diesem Motto präsentierte sich die Missionszentrale der Franziskaner am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen Stiftungstag im „Haus der Geschichte“ in Bonn.
Zahlreiche Besucher informierten sich am Stand des weltweit tätigen Hilfswerkes über die Möglichkeiten zur Errichtung einer Namensstiftung. „Dauerhaft und nachhaltig Gutes tun“ sowie „Werte vererben“ sind oftmals die Gründe, die Stifter bewegen. Eine Namensstiftung stellt die ideale Form dar, einen bestimmten Zweck über lange Zeit, sogar über Generationen hinweg, nachhaltig zu verfolgen.