Internationaler Freiwilligendienst
Die Rahmenbedingungen
1. Voraussetzungen für die Teilnahme am Freiwilligendienst:
- Volljährigkeit
- Erfahrungen und Engagement in Gemeinde, Jugendgruppe, Eine-Welt-Kreis, Gesellschaft o.ä.
- Offenheit und Interesse für die Franziskanische Spiritualität und Lebensweise sowie für das Leben in fremden Kulturen und unter einfachen Bedingungen,
- Bereitschaft zu einem umfassenden Vorbereitungsprozess,
- psychische und physische Belastbarkeit,
- Zugehörigkeit oder zumindest Interesse an einer christlichen Kirche.
2. Ablauf der Vorbereitung:
- Bewerbung mindestens sechs Monate im Voraus
hier die aktuellen Daten zum Bewerbungsschluss
- Teilnahme an fünf Vorbereitungsseminaren:
...Einführungswochenende
...Politisches Wochenende
...Vorbereitungswoche
...Franziskanische Tage
...Länderwochenende
...Aussendungsfeier
hier die aktuellen Seminardaten für die Ausreise 2008
- Erwerb der nötigen Sprachkenntnisse
- Bildung eines Unterstützerkreises
- Organisation von Visum, Gesundheitsvorsorge, Reiseplanung
3. Einsatz im Freiwilligendienst:
Der Einsatz soll mindestens sechs, höchstens zwölf Monate dauern und findet in der Regel über den gesamten Zeitraum an einem Ort statt. In der vereinbarten Urlaubszeit ist das Reisen im Einsatzland möglich. Die Teilnahme an einem Zwischenseminar im Einsatzland ist verpflichtend, soweit ein solches angeboten werden kann. Einsatzstelle und Tätigkeiten richten sich nach den Erfordernissen der Gastgeber.
Die Wohngelegenheiten sind je nach den örtlichen Gegebenheiten verschieden. Es gibt einige Einsatzorte mit der Möglichkeit, in einem Kloster mitzuleben. An anderen Orten vermitteln wir Gastfamilien oder bieten Gästezimmer im Projekt selbst an. In Bezug auf Verpflegung und Komfort wird von den Freiwilligen erwartet, dass sie sich auf die ortsüblichen Bedingungen einstellen.
4. Finanzielle Regelungen:
a) Als entwicklungspolitischer Freiwilligendienst "weltwärts"
- Unterkunft und Verpflegung übernehmen die Gastgeber,
- Reisekosten, Gesundheitsvorsorge, sprachliche Vorbereitung, Vorbereitungsseminare und Versicherungskosten übernimmt die Missionszentrale der Franziskaner mit Unterstützung aus Bundesmitteln
- Administrative Kosten übernimmt die Missionszentrale der Franziskaner,
- Es wird ein Taschengeld in Höhe von 100 Euro gezahlt,
- Die Freiwilligen werden gebeten einen Unterstützerkreis zu bilden
und so über Spenden zur Refinanzierung der Unkosten beizutragen.
b) Als frei finanzierter Freiwilligendienst
- Unterkunft und Verpflegung übernehmen die Gastgeber,
- Reisekosten, auch im Inland, Gesundheitsvorsorge
und sprachliche Vorbereitung übernehmen die Freiwilligen,
- Vorbereitungsseminare, Versicherungskosten und administrative Kosten
übernimmt die Missionszentrale der Franziskaner,
- Es wird keinerlei Entgelt gezahlt, auch kein Taschengeld,
- Die Freiwilligen sind aufgerufen einen Unterstützerkreis zu bilden
und so über Spenden zur Refinanzierung der Unkosten beizutragen.
5. Rechtlicher Status:
Der Freiwilligendienst ist nicht als Freiwilliges Soziales Jahr anerkannt.
Wenn der Freiwilligendienst für mindestens 12 Monate geleistet wird und die Teilnehmerin/der Teilnehmer bei der Ausreise nicht älter als 28 Jahre ist, kann der Dienst als entwicklungspolitischer Freiwilligendienst "weltwärts" gefördert werden.
Bei kürzeren Einsätzen oder dem Einsatz von Menschen ab 29 Jahren (den wir sehr begrüßen) handelt es sich um einen frei finanzierten Dienst ohne gesetzliche Grundlage.
Eine Anerkennung als "Anderer Dienst im Ausland" nach § 14b Zivildienstgesetz ist an einigen Stellen möglich.
Es handelt sich um eine freiwillige ehrenamtliche Mitarbeit. Das bedeutet, dass die Entsendung keinen Arbeitsvertrag und keinen Ausbildungsvertrag begründet.
Der Freiwilligendienst ist keine Entwicklungshilfe.










