Missionszentrale der Franziskaner

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11.03.2010

Franziskaner in Mexiko bitten um Vergebung


Franziskaner in Mexiko bitten um Vergebung

Bild aus dem Franziskanerkloster St. Anna, München Die Franziskanerprovinz 'San Felipe de Jesús' in Mexiko bitten anlässlich des 800jährigen Jubiläums die Indigenas von Lateinamerika um Vergebung.

Damit nehmen sie die Worte des Hl. Franziskus in ihrer ganzen Tragweite ernst. "Ich fordere meine Brüder auf: Sie sollen, wenn sie durch die Welt wandern, nicht hadern noch mit Worten streiten noch andere richten, sondern sie seien mild, friedfertig und bescheiden, sanft und demütig, ehrbar in der Rede, wie sich´s ziemt." (Zweite Regel, Kapitel 3). Lesen sie die ganze Erklärung hier.

Bundesministerin H. Wieczorek-Zeul unterstützt das Anliegen der Franziskaner

Mit einem Brief vom 28. Mai 2009 hat sich P. Stephan Ottenbreit OFM als Präsident der Missionszentrale der Franziskaner an die Bundesregierung gerichtet, um sich für die Binnenflüchtlinge in Sri Lanka einzusetzten, die durch die jüngsten Kämpfe aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Frau Wieczorek-Zeul unterstützt in ihrem Antwortbrief unser Anliegen gegenüber der EU und der Internationalen Gemeinschaft auf vielfältige Weise. Lesen Sie den Brief hier.

Sri Lanka: Humanitäre Katastrophe für Binnenflüchtlinge

Provisorisch eingerichtete Flüchtlingslager, wo es an allem fehlt. Nach Beendigung der Kämpfe in Sri Lanka müssen über 250.000 Binnenflüchtlinge in Lagern leben und sind ihrer Bewegungsfreiheit beraubt. Humanitäre Hilfsorganisationen erhalten keinen Zugang zu den Lagern. Die Missionszentrale der Franziskaner setzt sich dafür ein, dass die Deutsche Regierung, die Vereinten Nationen sowie die Franziskanische Familie weltweit alles in ihrer Macht Stehende tut, um die menschenunwürdige Situation der Flüchtlinge zu verbessern.


Die Missionszentrale der Franziskaner hat in diesem Anliegen einen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel geschrieben und unterstützt darüber hinaus die Forderungen von 'Franciscans International' gegenüber den Vereinten Nationen. Mehr 

Dokumentation: Menschenrechtsverletzungen in Mexiko in den Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca, Guerrero

Mexiko  Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, bei der die Missionszentrale der Franziskaner e.V. Gründungsmitglied ist, führte im Herbst 2008 mit neun Delegierten eine Recherchereise nach Mexiko durch. Ziel war die umfassende Aufarbeitung von symptomatischen Fällen von Menschenrechtsverletzungen.

Die Delegation der Mexiko-Koordination traf sich im Rahmen ihrer Reise sowohl mit Betroffenen als auch mit den sie begleitenden mexikanischen Menschenrechtsorganisationen sowie den Vertretern staatlicher Institutionen. Sie bereiste die Staaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas.

Betroffene Indigenas aus Oaxaca Die Ergebnisse der Reise wurden in einem Dokument zusammengefasst. Ziel des Dokuments ist die Aufarbeitung ausgewählter Fälle von Menschenrechtsverletzungen und die Analyse der strukturellen Probleme vor Ort. Weiterhin wird herausgearbeitet, welche Menschenrechte durch staatliche Akteure im jeweiligen Fall verletzt wurden. Die Missionszentrale der Franziskaner setzt sich zusammen mit der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko für die Einhaltung der Menschenrechte ein und protestiert gegen deren Verletzungen durch staatliche Akteure.

 

Die Dokumentation kann hier geladen werden.


Peru: Solidaritätserklärung der Franziskaner-Bischöfe

Peru  Der Präsident von Peru, Alan Garcia, hat ausländische Konzerne zur Erschließung von Ölvorkommen am Amazonas eingeladen. Dagegen gab es von Anfang an soziale Proteste indigener Völker in Peru, die in den letzten Tagen deutlich an Stärke gewonnen haben.


Die Regierung hat daraufhin am vergangenen Samstag (09.05.) in vier nördlichen Provinzen den Ausnahmezustand erklärt. Damit reagiert Präsident Alan García auf die Massenkundgebungen gegen die Ausbeutung der Erdöl- und Erdgasvorkommen durch nationale und transnationale Konzerne. Die Nachkommen der Ureinwohner verweigern den Unternehmen den Zugang zu ihren angestammten Gebieten, da sie eine massive Zerstörung des Waldes und ihrer Territorien befürchten.

 

Bischof Alberto Campos OFM unterwegs in seinem Vikariat Die Bischöfe der betroffenen Region im Amazonas, darunter die Franziskanerbischöfe Monsignore Alberto Campos OFM, Monsignore  Gerardo Zerdin OFM, Monsignore Juan Tomás Oliver OFM, rufen mit einer Solidaritätserklärung die Regierung dazu auf, sich mit den indigenen Völkern an einen Runden Tisch zu setzen und nach einer friedlichen Lösung zu suchen.


Lesen Sie die Erklärung in der deutschen Übersetzung oder im spanischen Original.

ILO 169:Verwundete extralegal hingerichtet

Am 3. Oktober 2008 wurden bei einem Polizeieinsatz in der Gemeinde Miguel Hidalgo im mexikanischen Bundesstaat Chiapas sechs Personen ermordet. Weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

 

Die Gemeinde Miguel Hidalgo liegt in der Nähe der touristisch geprägten Seenlandschaft Lagunas de Montebello im Südosten von Chiapas. Hintergrund des Massakers ist der Streit um die Nutzung der dort befindlichen archäologischen Stätten von Chincultik. Die BewohnerInnen der Gemeinde besetzten das Gebiet am 7. September 2008. Ihrer Meinung nach vernachlässigen die Behörden deren Unterhaltung und Pflege. Zudem profitiert die Gemeinde aus ihrer Sicht zu wenig von den Einnahmen. Die Gemeinde war nach der Besetzung mit den Behörden in Kontakt getreten, um eine friedliche Lösung für diesen Konflikt zu finden. Die letzte Verhandlungsrunde fand am Donnerstag den 2. Oktober statt.

 


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Cappio

Der Kant - Weltbürger -Preis 2009 geht an den brasilianischen Bischof Luiz Cappio und den israelischen Menschenrechtsaktivisten Jeff Halper. Dies gab der Vorstand heute in Freiburg bekannt. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

Die Freiburger Kant-Stiftung würdigt die Preisträger für ihr "mutiges Eintreten zugunsten der Menschenrechte von politisch und sozial marginalisierten Bevölkerungsgruppen." In der Begründung heißt es weiter: "Eine Zivilisation, die die Menschenrechte zwar auf den Lippen führt, diesen aber gleichzeitig die Existenzgrundlage entzieht, bedarf jener entschiedenen Mahnung zu humaner Glaubwürdigkeit, der sich diese Preisträger verpflichtet haben."


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Human Rights Council, 9th Session, Item 4

Communal violence in Orissa, India - 16 September 2008

Mr. President,

 

Every necessary step should be undertaken in order to protect human rights in Orissa, in particular the right to life and religious freedom. The IDPs also deserve special and adequate protection.

 

It is essential that human rights violations do not remain unpunished, and that an impartial investigation is carried out. Witnesses and human rights defenders need adequate protection.

 

We welcome the condemnation of the violence by the Indian government, as well as the Supreme Court’s intervention in asking the Orissa government to protect the people and their properties. It is our hope that the Supreme Court will guarantee the primacy of religious freedom and the principle of non-discrimination regarding the “Anti-Conversion laws”, recently defined by the Special Rapporteur on freedom of religion as a tool to vilify specific religious groups.

 

The episodes of violence are also a result of the continuous discrimination faced by lower castes and “outcasts”. Continuous efforts are needed to abolish this pattern of discrimination.

 

It is our hope, that this Council will encourage the Indian government to take all necessary measures to guarantee all human rights, in particular the right to life, integrity and religious freedom; and to protect the victims of violence; to prosecute the perpetrators of human rights violations, and to prevent such violence from occurring again.

 

We thank you Mr. President.

Pogrome in Orissa

ENGLISH

Anti Christian Violence and Human Rights Violations in Orissa, India.

 

In Orissa’s Kandhamal District, the worst-hit region by violence between Hindus and Christians, the Christians are still nursing their wounds from the Christmas 2007 violence, with hundreds of them still live in a refugee camp in Barakhama. Majority of the destroyed churches, which exceeds 100, remain in ruins; burnt houses are still to be fully rebuilt. Kandhamal is a primarily tribal area, where Christian missionaries have worked for decades. Almost 20 percent of the district's people are Christians.

 

Fresh violence broke out following the killing of the Vishwa Hindu Parishad (VHP) leader Swami Laxmanananda Saraswati and four of his disciples in an ashram at Jalespeta in Kandhmal district on 23 August 2008. Swami Laxmanananda Saraswati was killed by unidentified armed assailants despite the fact that he had supposedly reported threat to his life to the police 12 hours before his assassination. His killing has been widely condemned by various church leaders in India. While the government held Maoists responsible for the killings, the Hindu fundamentalist groups blamed Christians for the incident

 

 

Since 24 August 2008, at least nine people have been killed in unabated violence, four of them in police firing, in Orissa's Kandhamal district, as a backlash to the killing of Vishwa Hindu Parishad (VHP) leader Swami Laxmanananda Saraswati. Another three persons were killed when their houses were torched in Raikia area. Two others, including a woman, were killed when a missionary-run orphanage was set on fire on 25 August. Another source, the Global Council of Indian Christians, has revealed a staggering number of 18 deaths.

 

The on-going carnage apparently targets the Christian community, mostly Dalits and tribals, in the Kandhamal district of Orissa and in several other districts including the state capital of Bhubaneswar since 23 August 2008. A large number of churches, houses, and vehicles have been torched by mobs in areas including Nuagaon, Udaygiri, Raikia, Phiringia and Baliguda since 24 August. A nun from the diocese of Cuttack-Bhubaneswar has been gang-raped in a separate incident before the building of a social service centre was destroyed.

 

As the carnage continues unchecked and death toll rising every day, innocent Christians in Orissa find themselves in a very precarious situation. Hundreds of Christians, priests, nuns and children have fled to the jungle in order to escape further attacks.

 

 

*** Please respond immediately

 

ACTION REQUESTED

 

Please write letters expressing your concern and request the authorities to:

 

• ensure protection of the lives and properties of the Christians in Orissa;

• provide immediate relief and adequate compensation to the victims;

• create a congenial atmosphere for peaceful civil coexistence; and

• bring perpetrators to justice in order to stop impunity.

 

Send letters to:

Madam Pratibha Patel, President of India

Rashtrapati Bhavan, New Delhi, India,

Fax: (91) 11-2301 7290 & (91) 11-2301 7824

E-mail: presidentofindia@rb.nic.in

 

2. Mr Naveen Patnaik

Chief Minister of Orissa

Bhubaneswar – 751001, Orissa, INDIA

Fax: (91) 674 253 5100

Email: cmo@ori.nic.in

 

 

Send Copies to:

1. Dr. Manmohan Singh

Prime Minster of India

Prime Minster's Office, South Block

Raisina Hill, New Delhi 110 011, INDIA

Fax: (91) 11-2301 9545 / (91) 11-2301 6857

E-mail: manmohan@alpha.nic.in; pmosb@pmo.nic.in

 

2. Embassy of India Berlin

Consular Wing

Tel:+49 (30) 25795611

Fax: +49 (30) 25795620

E-Mail consular(at)indianembassy.de 

 

For more information about violence in Orissa, please visit http://orissaburning.blogspot.com/)

 

 

 

 

SAMPLE LETTER

 

Madam President,

 

We write with deep concern over the communal violence that has engulfed many districts in Orissa since 24 August 2008. The target of the violence has been the Christian minorities, most of whom are tribals and Dalits. The ongoing carnage has resulted in the death of nine persons. A nun has been gang-raped. Many people, including priests and nuns have been injured. Their properties and places of worship have been vandalized. Hundreds, including Catholic school children, were forced to escape into the forests and live in fear and insecurity.

 

The uncontained violence in many districts of Orissa, which we understand to be a state notorious for a culture of communal violence in recent years, points out that the state government has failed in its duty to protect the lives of Christians. This violates their right to life and personal liberty – the very right enshrined in the Constitution of India (Article 21) and in the International Covenant on Civil and Political Rights (ICCPR Article 6) to which the Government of India is a party.

 

It is time that your Nation State, which is a member of the UN Human Rights Council, honoured the commitment it has made to the United Nations on 19 April 2006, when a pledge was made for its candidacy to the UN Human Rights Council: India’s commitment to “promoting and protecting human rights flows from the realization that in a truly pluralistic society, the growth and well-being of citizens can only be guaranteed through a culture of protection and promotion of human rights.”

 

In this context, and with great urgency, we appeal to you, Madam President, to initiate suitable measures that:

• protect the rights, lives and properties of Christians in Orissa;

• provide immediate relief and adequate compensation to the victims as per ICCPR Article 2.3.1;

• ensure a climate of peace and harmony in Orissa state so that people may live without fear; and

bring perpetrators to justice in order to stop impunity

ILO-169-Koordinierungskreis

2008-09-12 8:58

An den Präsidenten von Peru
Alan García Perez
Fax: 511 311 39 13
Schwerte, den 31. August 2008


Sehr geehrter Herr Präsident García Perez,
hiermit möchten wir Ihnen die beiliegende Deklaration des Forums
„Indigene Völker und Biodiversität: ökologische Herausforderungen,
indigene Rechte und ökonomische und politische Realitäten“ zu Ihrer
Kenntnis übermitteln. Das Forum wurde organisiert von der
Evangelischen Akademie Haus Villigst, dem Klima-Bündnis der
Europäischen Städte mit den indigenen Völkern der Regenwälder e.V.,
dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. und dem
Deutschen Koordinationskreis ILO 169.
Das Forum fand vom 29. bis 31. August 2008 in Schwerte unter der
Teilnahme von ExpertInnen, VertreterInnen von staatlichen Institutionen
und Organisationen der deutschen, schweizerischen und peruanischen
Zivilgesellschaft statt.
Wir sind uns über die Bedeutung der Beschlüsse bewusst, die Sie in Bezug
auf die Verordnungen DL 1015 und DL 1073 fassen werden und hoffen,
dass diese die Forderungen und Erwartungen der indigenen Bevölkerung
gegenüber dem peruanischen Staat erfüllen.
Mit freundlichen Grüßen
Silke Lunnebach
Klima-Bündnis e.V.
für die TeilnehmerInnen der Konferenz


Deklaration des Forums „Indigene Völker und Biodiversität: ökologische
Herausforderungen, indigene Rechte und ökonomische und politische
Realitäten“, Schwerte vom 29. bis 31. August 2008
Die TeilnehmerInnen des Forums haben die Situation in Peru in Bezug auf die
Rechte der indigenen Völker diskutiert und folgende Beschlüsse gefasst:
1. Wir begrüßen die Entscheidung des peruanischen Kongresses, die
Verordnungen 1015 und 1073 abzulehnen, die die Integrität der
indigenen Gebiete gefährdet hätten und die zu Protesten und zur
Ablehnung geführt haben. Damit ist eine Gefährdung des
Zusammenlebens der verschiedenen Teile der Gesellschaft in Peru
vermieden worden.
2. Wir bitten die peruanische Regierung, den Beschluss des
Kongresses zu diesem Thema mitzutragen, wie dies mit der
Gesetzesvorlage 2440 vorgesehen ist.
3. Wir rufen den peruanischen Kongress auf, die Umsetzung der ILOKonvention
Nr. 169, welche von Peru 1994 unterzeichnet wurde,
zu diskutieren und gesetzlich zu regeln, damit die indigene
Bevölkerung in Peru eine größere Rechtssicherheit erhält.
4. Wir fordern umgehend die Einrichtung von Kommissionen, die die
Beteiligung indigener VertreterInnen an allen sie betreffenden
Gesetzen und Verordnungen sicherstellt. Dies beinhaltet eine
vorherige, freie und informierte Zustimmung dieser Völker zu
allen Entscheidungen, die sie betreffen.
5. Wir rufen alle Staaten mit indigener Bevölkerung dazu auf,
umgehend Maßnahmen zu ergreifen, damit eine fehlende
Konsultation der indigenen Bevölkerung und Gesetzesvorlagen
wie in Peru sich nicht wiederholen.
6. Wir setzen uns für eine Ratifizierung der ILO-Konvention 169
auch in Deutschland ein.
7. Wir werden die Deklaration dieses Forums zur Kenntnis an den
Präsidenten von Peru, den Kongress, die Regierung der
Amazonasregion und die Bevölkerung und Medien weiterleiten.

Schwerte, den 31. August 2008
Jesus Tomás Alarcón, Werner Aron, infoe e.V., Yvonne Bangert, GfbV,
Inka Bleuel, Wolfgang Max Burggraf, Dr. Martin Büscher, Evangelische
Akademie Villigst, Christian Cray, VEN, Klaus Deuchert, Heike Drillisch,
Helmut Friedrich, Philipp Geitzhaus, Catharina Hopkins, Thea Konstantinidis,
Elvira Kowohl, Julia Krug, Britta Lambertz, Oswaldo Luizar Obregon,
Silke Lunnebach, Klima-Bündnis e.V., Barbara Mannert, Dr. Elke Mannigel,
Oro Verde e.V., Monika Mehnert, Edith Müller, Agenda 21 Leonberg,
Jaroslaw Nowak, Hans-H. Oehlerking, Theodor Rathgeber, Adivasi
Koordination und Deutscher Koordinationsrkreis ILO 169, Kristina Reetz,
Anja Rohde, Ulises Rosas, Elke Rothkopf, infoe e.V., Eliane Scheibler,
Incomindios, Jörg Schiemann, Dr. Sabine Speiser, Patrick Stötzel,
Manquel Tejeda, Julia Trautsch

Friedenspreis für Franziskanerbischof

Die katholische Menschenrechts-und Friedensbewegung “Pax Chri sti International” hat ihren diesjährigen Friedenspreis dem brasilianischen Franziskanerbischof Luiz Flavio Cappio zuerkannt, der wegen seines konsequenten Kampfes gegen ein umstrittenes Flußumleitungsprojekt weltweit bekannt geworden ist. Die Entscheidung wurde in der Kirche sowie bei den Sozialbewegungen Brasiliens mit großer Freude aufgenommen.

Wie Pax Christi International in Brüssel mitteilte, soll der Friedenspreis dem Bischof in Brasilien überreicht werden. Vor wenigen Wochen hat ein ARD Film-Team die Arbeit der CPT und Dom Luiz
Cappio in verschiedenen Städten entlang des Rio São Francisco (u.a. Bom
Jesus da Lapa, Barra, Juazeiro) begleitet. Das Ergebnis ist ein
halbstündiger Dokumentarfilm, der am So. den 31.08. im Ersten gesendet wird.
Die Missionszentrale dokumentierte das Engagement des "Störenfrieds" in der neuesten Ausgabe der Grünen Reihe.

Der weltweite Einsatz für Menschenrechte


Gespräch des Forum Menschenrechte mit Außenminister Frank Walter Steinmeier Das weltweite Eintreten für die Menschenrechte gehört seit Gründung zu den Prioritäten in der nationalen und internationalen Arbeit der Missionszentrale. Es werden Menschenrechtsprojekte weltweit gefördert, die mit Franziskanerinnen und Franziskanern vor Ort zusammenarbeiten. Partner der Menschenrechtsarbeit sind franziskanische Menschenrechtler vor Ort bzw. Nichtregierungsorganisationen, die mit den Franziskanern vernetzt sind.

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Veranstaltung zum Menschenrechts-Filmpreis in Berlin

Diskussion und information mit Preisträgern 2006


Am 7. Juli 2007 laden die Missionszentrale der Franziskaner und die Bundestagsabgeordnete Dr. Gesine Lötzsch zu einer Veranstaltung zum Menschenrechtsfilmpreis ein. [Hier die Eiladungskarte (pdf) zum downloaden] Unter dem Motto "Dreh Dein eigenes Video zum Thema Menschenrechte" berichten Preisträger aus den Kategorien "Profis" und "Amateure" von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr in der Kiezspinne in Berlin-Lichtenberg über ihre Projekte und ihre Arbeit. Daneben werden prämierte Filme gezeigt....

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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Missionszentrale ist seit 1998 Mitveranstalterin des Menschenrechts-Filmpreises


Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre Anfang Dezember anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Er zeichnet herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, welche die Bedeutung der Menschenrechte thematisieren. Zugleich würdigt der Preis den oftmals lebensgefährlichen Einsatz engagierter Filmemacher und Filmemacherinnen für den Schutz der Menschenrechte. Der Preis wird in den Kategorien „Profis“, „Amateure“ und „Hochschule“ verliehen.

Die Missionszentrale der Franziskaner ist eine der Initiatoren des Menschenrechts-Filmpreises und gehört seit 1998 zu den Organisationen, die den Menschenrechts-Filmpreis ausloben. Der nächste Menschenrechtsfilmpreis wird 2008 verliehen.

Nähere Informationen unter: www.menschenrechts-filmpreis.de
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