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Projekte

Franziskaner helfen Menschen mit Behinderungen in Bolivien

Bolivien  Wie fühlt sich ein gehörloses Kind, wenn es morgens aufwacht und kann sich nicht mit ihrer Mutter verständigen?

 

Diskriminierung gehört zu den alltäglichen Erfahrungen der behinderten Kinder und deren Familien in der Provinz Beni in Bolivien. Körperlich und geistig behinderte Menschen haben keine Rechte und erhalten keine Schulbildung. Sie führen ein unwürdiges Dasein in Verachtung, Gewalt und Lieblosigkeit.

 

Der Franziskanerbischof Monsignor Manuel Eguiguren ofm ist gerne mitten unter den Menschen
„Das notwendigste Werk ist stets die Liebe“ sagt Meister Eckhart, der berühmte Mystiker aus dem Mittelalter. Für den Franziskaner Miguel Iraeta ist das notwendigste Werk der Liebe, seine Liebe für diese armen, verlassenen behinderten Mädchen und Jungen. Sein Wirkungskreis liegt in der Stadt Trinidad mit 80.000 Einwohnern, der Hauptstadt des Departments Beni im Amazonasbecken in Bolivien. In Seiner Obhut befinden sich 70 behinderte Kinder. Täglich kümmert er sich einfühlsam und liebevoll um sie, sowie um die Kinder, Frauen und Männer, die mittelbar und unmittelbar durch eine Behinderung gezeichnet und betroffen sind.


Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei, das Werk der Liebe im Einsatz für die Menschen mit Behinderungen fortsetzen zu können.  

 

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Shalom - Re´ut Sadaka - Salam

Gelebte Verständigung und Freundschaft zwischen Juden und Arabern

'Salam' - 'Frieden' auf Arabisch
שלום

                                                      Re'ut Sadaka

'Re'ut Sadaka' ist der Name einer jüdisch-arabischen Gruppe in Jaffa und bedeutet sowohl auf Hebräisch als auch auf Arabisch 'Freundschaft'.


So klein fühlt sich der Mensch angesichts der acht Meter hohen Trennmauer
Das ist ein mutiger Name in dem konfliktreichen Gebiet des Heiligen Landes, wo einem eher Begriffe wie Einsamkeit und Isolation in den Sinn kommen, angesichts der bis zu acht Meter hohen, über 700 Kilometer langen Trennmauer, die Israel und Palästina in das israelische Kernland, das Westjordanland und den Gazastreifen unterteilt. Aus Angst gebaut verletzt sie das Menschenrecht zahlreicher Palästinenser.

 

Juden und Araber, Muslime und Christen leben im Alltag voneinander getrennt. Jüdische und arabische Jugendliche besuchen unterschiedliche Schulen und sprechen nur wenig miteinander. Wachsendes Schweigen zwischen den Menschen macht Gewalt an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich und führt zu dramatischen Konflikten.

 


Help!
Angesichts der Situation der immer wieder eskalierenden Gewalt unterstützen die Franziskaner die Friedensinitiative Re'ut Sadaka, um gemeinsam mit jüdischen, arabischen und christlichen Jugendlichen Wege zu einem friedlichen Zusammenleben im Heiligen Land zu finden.

Re'ut Sadaka wurde im Jahr 1983 gegründet. Sowohl auf Hebräisch als auch auf Arabisch bedeutet Re'ut Sadaka 'Freundschaft' – ähnlich wie 'Shalom' und 'Salam' auf Hebräisch und Arabisch 'Frieden' bezeichnen. Unterstützen Sie die Franziskaner bei ihrer Friedensarbeit.


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Untergang eines Paradieses

Kupfer- und Goldabbau bedroht eine ganze Insel in Indonesien

Die Insel Lomblen heute - Menschen und Natur leben im Einklang
Indonesien Im Mai des vergangenen Jahres erreichten die Franziskaner der indonesischen Insel Lembata (Lomblem) verzweifelte Hilferufe. In Lembata geht es um einen seit langem schwelenden Konflikt. Ein indonesischer und zwei europäische Bergbaukonzerne wollen mit Unterstützung der indonesischen Regierung den Abbau von Kupfer und Gold beginnen. Dies geschieht gegen den erklärten Willen der Inselbewohner.

 

Lembata liegt im Indischen Ozean und gehört zu den Kleinen Sundainseln, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen betroffen sind. Der drohende Kupfer- und Goldabbau betrifft keine Wüstenlandschaft, sondern ein tropisches Paradies. Kilometerlange weiße Sandstrände, Meeresbuchten mit smaragdfarbenem, klarem Wasser und lichte Monsunwälder mit Palmbeständen. Die Fläche der Insel beträgt ca. 126.000 Hektar. Drei Viertel der Insel, ca. 91.000 Hektar – so die Planung – sollen in Zukunft dem Bergbau zum Opfer fallen.

 

Die Franziskaner unterstützen eine lokale Initiative im Einsatz für den Erhalt der Kleinen Sundainseln. Unterstützen sie dies bitte durch ihre finanzielle Hilfe, damit sie

- alle Rechtsmittel ausschöpfen können,

- Öffentlichkeits- und Bewusstseinsbildung in Indonesien bei der

Bevölkerung und den Politkern betreiben können,

- neue und bessere Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung

erschließen können, die im Einklang mit der Natur und der Kultur der

Bewohner stehen, sowie

- den Frieden und die Verständigung unter den verschiedenen

Religionsgruppen auf der Insel bewahren und festigen können.

 

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Hilfe zur Selbsthilfe

Ausbildungszentrum für arbeitslose Jugendliche in Curitiba

Junge Frauen werden in Schneiderei ausgebildet


Brasilien Aufgrund fehlender Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt der einen hohen Bildungsgrad und professionelle Qualifikation fordert, werden immer mehr Menschen von der Gesellschaft sozial und finanziell ausgegrenzt. Diese Menschen sind gezwungen, nach alternativen Einkommensmöglichkeiten zu suchen, um ihre Existenz zu sichern und werden immer mehr in den informellen Arbeitssektor gedrängt. In diesem Sektor finden sie kleine Tätigkeiten die schlecht bezahlt werden und die die Kriminalität und weitere soziale Ausgrenzung fördern. In dieser Situation befinden sich insbesondere viele Frauen.



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"WE CAN!"

Endlich Personalausweis für 22.000 Menschen mit Behinderungen

 

WE CAN! Wir schaffen das!
Indien Es stellt jedes herkömmliche Klischee über Indien auf den Kopf. – das bunte Logo mit dem Untertitel „We can! - Wir schaffen das!", das eine Gruppe von Menschen mit Behinderung zeigt, die dem Betrachter des Bildes erkennbar fröhlich zuwinken: Eine Frau im Rollstuhl, zwei Kinder mit Beinprothesen, ein Mann auf Krücken und ein offensichtlich sehbehinderter Mann mit dunklen Brillengläsern!


In den Medien wurde jedoch immer wieder berichtet, dass Menschen mit Behinderung in Indien, vor allem auf dem Land, ihre Grundrechte trotz gesetzlicher Zusicherung nicht wahrnehmen können. Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Behinderung besitzt noch nicht einmal einen Personalausweis. Sie existieren amtlich nicht, sind rechtlos, abgewertet und gehören nicht zur Gesellschaft. Armut verschärft das Problem.

 

Seit 1983 haben in 93 Dörfern des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu Tausende mit verschiedenen Aktionen begonnen, sich für Menschen mit Behinderung einzusetzen – mit Kopf, Herz und Hand. 2001 erfolgte der offizielle Zusammenschluss dieser solidarischen Menschengruppen mit zwölf Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) zum Netzwerk LAMP NET (Liberation Action Movement of People), das die indischen Franziskanerinnen und Franziskaner unterstützen. Diese brauchen auch unsere Unterstützung, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.


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Mädchen schlafen auf dem Boden

Betten für das Kinderzentrum, das durch den Bürgerkrieg zerstört wurde


Unterricht im Kinderzentrum
Angola Es geht um 35 Mädchen, die aus armen, vom Bürgerkrieg gebeutelten Familien stammen. Sie können nur dann regelmäßig eine Schule besuchen und eine Ausbildung erhalten, wenn sie im Kinderzentrum der Franziskanerinnen in Kamacupa Unterkunft finden. Ein Schulweg mit viel zu langen Fußmärschen würde eine schulische Ausbildung unmöglich machen.

 

Die Schwestern der Kongregation "Reparadoras de Jesús Sacramentado" mussten 1992 wegen dem 27 Jahre dauernden Bürgerkrieg die Region verlassen und konnten erst 2004 wieder zurückkehren. Was sie bei ihrer Rückkehr vorfanden waren geplünderte und zerfallene Gebäude und eine Bevölkerung, die auf sich alleine gestellt mit dem eigenen Überleben beschäftigt war. Das Gebäude ist noch aus den Zeiten des Kriegs ausgeschlachtet, es gibt keine Türen und Fenster, keine Einrichtung und auch die sanitären Anlagen sind zerstört.

 

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Gewalt hinter verschlossenen Türen

Franziskanerin kämpft für die Menschenwürde von Frauen und Mädchen

'Jedes Kind soll die Möglichkeit einer schönen und erfüllten Kindheit haben.' (Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen)
Indien Entsetzen und Erschüt- terung über das Geschehene sind noch im Brief der indischen Fran- ziskanerin Schwester Regina Chinnappa FMM zu spüren. Sie teilt uns mit, dass an ihrer Wirkungsstätte Gopalpur-on-Sea (Bundesstaat Orissa) ein elf jähriges Mädchen vergewaltigt wurde und schwerste körperliche Verletzungen davontrug. Als die Kinder des Ortes davon erfahren, organisieren sie spontan einen Protestmarsch und bekunden ihre Solidarität und ihr Mitgefühl.

 

Eine lokale Zeitung greift den Vorfall wenig später verallgemeinernd auf und nennt eine nüchterne Zahl: Mehr als die Hälfte (55%) der indischen Mädchen werden sexuell missbraucht, fast immer tragen sie gravierende seelische Schäden davon, die ihr weiteres Leben beeinträchtigen.


Die Franziskanerin Schwester Regina hat ihr Leben dem Einsatz für die Mädchen und Frauen gewidmet. Sie hilft den Opfern von Gewalt durch ärztliche Versorgung, psychologische Betreuung, Rechtsberatung und Rechtsbeistand, Eröffnung eines Frauenhauses, sowie durch Selbsthilfegruppen für Frauen. Schwester Regina braucht unsere Unterstützung, um diese Arbeit fortsetzen zu können.


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Weitere Projekte aus dem letzten Jahr:

Franziskaner im Hl. Land

Netzwerk aller Ordensleute in Lateinamerika

Franziskaner Mission

Franziskaner in Chile

Aktionsbündnis gegen AIDS
Aktionsbündnis gegen AIDS