Gewalt hinter verschlossenen Türen
Franziskanerin kämpft für die Menschenwürde von Frauen und Mädchen - Teil 3
Über einen längeren Zeitraum hinweg leistet Schwester Regina bereits diese konsequente Öffentlichkeitsarbeit, mit der sie über Frauenrechte, sexuelle Sachverhalte, das Tabuthema des sexuellen Missbrauchs etc. in Form von Seminaren, Aufklärungs- kampagnen und Aktionstagen informiert.
Sehr, sehr langsam findet auch in den ärmeren Bevölkerungs- schichten der patriarchalischen Gesellschaft Indiens eine Bewusstseinsänderung im Hinblick auf die Rolle der Frau statt. Die Klein -und Schwerstarbeit einer solchen Bewusstseinsänderung leisten Menschen wie Schwester Regina Chinnappa. Als Inderin kennt sie die Lebensbedingungen ihrer Landsleute sehr genau und weiß, wie sie am wirkungsvollsten helfen kann.
Schwester Regina benötigt finanzielle Mittel zur Schaffung von Anlaufstellen, die bei sexuellem Missbrauch Soforthilfe leisten. Dies sind:
a) ärztliche Versorgung
b) psychologische Betreuung zur Bewältigung der traumatischen Erfahrung
c) Rechtsberatung/Rechtsbeistand, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen und das Verbrechen zu ahnden
d) Unterkunft für Frauen und Mädchen (Schutzhaus), um die Frauen vor den Tätern zu schützen
e) Aufbau einer Selbsthilfegruppe von Frauen













